Expedition auf schwarzem Sand
Am 31. Januar 2021 unternahmen wir eine abenteuerliche Expedition zum Ort des Schiffsbruchs. Trotz moderner Technik und Telekommunikation erweist sich diese Expedition für uns als schwierig und gefährlich.
Am 31.Januar 1903 erreichten die Überlebenden der Schiffsmannschaft der Friedrich Albert nach einer elftägigen Jagd über den schwarzen Sand von Skeiðarársandur den Hof von Orustustaðir. Neun der ursprünglich 12-köpfigen Mannschaft waren noch am Leben und wurden schließlich von isländischen Bauern gerettet.
Am 31. Januar 2021 unternahmen wir eine abenteuerliche Expedition zum Ort des Schiffsbruchs, genau 118 Jahre, nachdem die Mannschaft den Unterschlupf erreicht hatte und gerettet wurde.
Die Expedition war gut ausgerüstet und fuhr ca 60 km über unwegsames Gelände. Aufgrund schwieriger und gefährlicher Bedingungen erlitten wir einige Rückschläge, die allerdings im Vergleich zu den Erlebnissen der Schiffbrüchigen als unbedeutend gesehen werden können. Am Tag davor waren wir über den Sand geflogen, um abzuschätzen, ob es ausreichend sicher sein würde, zum Strand zu fahren. Erfahrene Experten beurteilten die Flüsse und die Wasserflächen auf dem Sand, wo sich lebensgefährlicher Treibsand verbergen kann. Treibsand, in dem sowohl Menschen als auch Fahrzeuge versinken können.




